Was tätaten wir bloß ohne unsere lieben Piefkes?

Allseitig, PlattForm vom 01.10.2019

Ein kleiner aber feiner Facebook-Fund heute:

Nach der Wahl: Wahlsieger Sebastian Kurz (ÖVP) im Interview

Nach der Nationalratswahl in Österreich: Wahlsieger Sebastian Kurz (ÖVP) will mit allen Parteien über eine mögliche Koalition verhandeln, auch mit der FPÖ. Das brauche Zeit, auch weil mögliche Koalitionspartner noch unentschieden seien.

Gepostet von ZDF heute am Sonntag, 29. September 2019

Ich darf nochmals explizit herausstellen: ZDF: „Sie wissen, dass die deutsche Regierung, die Benelux-Regierungen, die Frankreich-Regierung usw. sehr darauf hoffen, dass die Allianz mit den zweifelhaften Rechtsnationalen in Österreich aufhört. Spielt ein solcher Gesichtspunkt bei den Überlegungen, die Sie jetzt anstellen werden, überhaupt eine Rolle?“ Kurz: „Nein. Ich bin meinen Wählerinnen und Wählern verpflichtet, und nicht dem Ausland, und auch nicht irgendwelchen Medienvertretern und anderen Tippgebern.“

Was heißt hier „NEIN“?
Weiß dieser Mann überhaupt noch, dass er sich in Mitteleuropa befindet? In einem Rechtsstaat überdies. Weiß er tatsächlich noch, wovon er spricht? Ist er seit seiner Segnung in der Wiener Stadthalle gar endgültig einem religiösen Wahn anheimgefallen? Ist der Bundespräsident gefordert einzuschreiten? Und ist den Wählerinnen und Wählern der ÖVP sowohl die Dreistigkeit als auch die Borderline-Qualität einer solchen Aussage auch nur im Geringsten bewusst?

Herr Kurz müsste – nicht zuletzt von seiner Rolle als Außenminister her – wissen, dass er sich in einer Staatengemeinschaft befindet. Und in einer solchen sind sowohl das Ansehen als auch eine gewisse Reflexion der Rolle des eigenen souveränen Staates innerhalb dieser Gemeinschaft von souveränen Staaten wichtige Indikatoren, die Politiker normalerweise bei ihrer Entscheidungsfindung ganz selbstverständlich miteinbeziehen. Bei Herrn Kurz scheint das trotz des kompletten Scheiterns seiner Regierungsarbeit offensichtlich nicht der Fall zu sein. Seiner Antwort auf Herrn Klebers Frage ist doch eindeutig zu entnehmen, dass ihm die Sorge seiner Kolleginnen und Kollegen in der EU völlig wurscht ist. Ist das nicht ziemlich bedenklich?

AdlZ…

Na, ja, ich sag’s mal hedopunk-stylie: einmal Faschotrottel, immer Faschotrottel, oder? Mehr dazu auf Fuckbook, äh, Facebook, äh, Fakebook…

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)

Hoppla! Kalter Krieg 2.0 oder was?

Allseitig vom 27.12.2018

AG…

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)

Einfach nur super

Allseitig / Muckefuzz vom 19.12.2018

Ich versteh‘ zwar kaum ein Wort, aber das hier ist ja wohl das Obergeilste:

AG…

26.01.2019 – kleines Update: Hoppla, das mittlere Video scheint verschwunden zu sein, so etwas kommt in letzter Zeit öfter vor. Schade, ich hab‘ eine kleine Schwäche für Trap-Beats. Vielleicht taucht es ja wieder auf. Hier jedenfalls zum Ausgleich drei weitere Clips aus der gelben Ecke:

 

Und noch ein kleines Chanson, schließlich kommt bald der Frühling:

 

Na, ja, schon sehr artig und postkartentauglich, oder? Hier hab ich doch noch was zu Dinor RDTs verschwundem Gilet Jaune-Clip gefunden. Weiß nicht recht warum, aber das hebt die Laune sofort wieder :).

Und noch ein kleiner Freestyle dazu :D…

 

27.01.2019 – noch eine kleines Update: Ok, ich wusst‘ es doch, hier isses wieder, frisch remastert (oder präziser: auf die Länge eines Teasers gekürzt). Im ersten Moment dachte ich natürlich (so wie jedes gewohnheitsmenschliches Persönchen), oh, wie schade, die erste Version war doch so leiwand, was doktort’s denn da herum. Aber je öfter ich das neue Ding höre, desto weniger vermisse ich das alte. Kampfpartymusik, Baby :)! Hm, um ehrlich zu sein, das war gelogen, die erste Version war einfach Hammer, aber die Nummer ist ohnehin nicht kaputtzukriegen, SEUFZ…

 

31.01.2019 – hier noch ein weiteres Fundstück, von bösen Buben offensichtlich (dabei ein neues Wort gelernt: Trape – c’est jolie):

 

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)

Tschuldigen, zeitlich grad‘ ein wenig angespannt

Allseitig vom 14.07.2018

Arbeiterkammer = worth shit

ÖGB = worth shit

Kern = worth shit

KPÖ = worth shit

Die Linke generell = worth shit

AG…

Nachtrag vom 16.07.2018: Schon spaßig, es genügt völlig, etwas übernachtig und angeheitert spontan weitgehend (wenn auch nicht gänzlich) sinnfreie und faul und schlampig formulierte Unmutsäußerungen zu posten, und schon wird diese Seite mit Spam-Kommentaren zugeschissen. Und alle haben russische URLs :). Damit ist jetzt aber vorerst Schluss, liebe Freundinnen und Freunde aus Putingrad und Umgebung, die Kommentarfunktion in diesem Beitrag ist hiermit abgeschaltet (und eure Fake-Adressen landen wie üblich in meiner Shitlist). Ooch… :(, wie schade!

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)

Unkaputtbar

Allseitig vom 14.05.2018

Nachdem ich heuer ‚wien: heldenplatz‘ schon ungefähr hundertmal in allen erdenklichen Variationen besprochen, gehört und gelesen habe, zuletzt eben erst, Robert Rotifer sei Dank, in FM4 Heartbeat in der auf Christian Muthspiels Album ‚für und mit ernst‘ erschienenen echogepimpten Fassung, muss das einfach einmal aus mir raus:

JANDL ERNST ROCKS!

‚zumahn: wenn ein knie-ender sie hirschelte.‘

AG…

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)

Ok, also

Allseitig vom 6.5.’18

da haben die in Trier/Deutschland eine Karl-Marx-Skulptur aufgestellt.

Das ist also der Aufreger jetzt, oder was?

Da haben die jetzt also ein mittelmäßiges bildhauerisches Konterfei eines Wirtschaftswissenschaftlers und Philosophen enthüllt. Und weiter? Könnte auch ein/e anderer Wissenschaftler*in sein, Gallileo Galilei oder Curie oder Einstein oder Freud, was wei?ß ich, so bsoffen wie ich jetzt schon bin, um 06:04, So.

Ok, das haben die Chinesen bezahlt. Und? Ich mein, da ist ein Bisserl Kohle daheim bei denen grad, würd ich meinen. Und? Jetzt scheißt‘as euch an, oder was?

Mann!

KARL MARX

Hu, hu!

AG…

Nachtrag, So, 14:10, wieder nüchtern: Okay, okay, ich bin ganz brav und relativier‘ das alles selbstverständlich wieder. Wie schändlich und überaus bedenklich, dass der autokratische Staat China sich da in Deutschland wichtig macht! Wo die doch gerade den Neoliberalismus unter pseudokommunistisch präsidiale Herrschaft gestellt haben, die schlimmen China-Menschen. Und was für ein Zufall, dass die Daimler AG ihre futuristischen Elektroautos da drüben produziert! Und wie naiv und deppert von der Trierer Stadtverwaltung, sich lieber auf die fernöstlichen Spendierhosen zu verlassen als sich dazu durchzuringen und aufzuraffen, eine/n ihrer Töchter/Söhne sich künstlerisch betätigen zu lassen (so ein altvaterisches Mandl hätten die wohl auch hinbekommen) oder zumindest mal z.B. Herrn Meese eine E-Mail zu schicken, damit der sich etwas einfallen lässt! Na, wenn das mal kein Danaergeschenk ist ;). Oh, du böse, böse Welt! :).

Ich darf jedenfalls in diesem Zusammenhang auf das Werk des Linzer Künstlers Hannes Langeder hinweisen, das mir als eine etwas zeitgemäßere Form der Marx-Huldigung erscheint und Ihnen die Url dazu posten: http://han-lan.com, dort finden Sie unter dem Link KARL MARX LIGHT ein paar Fotos seiner leichtgewichtigen Monumentalplastik des Revolutionsvordenkers. Also, liebe Trierer, das nächste mal ruft’s einfach den Hannes an, der macht euch dann schon was Nettes.

Ach ja, und hier noch ein anderer Link, da gab es ja schon mal was in Trier, das war in der Tat etwas origineller als die dröge Denkmalsenthüllung gestern, und die Dinger kann man/frau/kind sogar im Webshop kaufen, viel Spaß:

https://www.ottmar-hoerl.de/de/projekte/2013/2013_1_Karl_Marx.php

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)

Happy Birthday, Kleines… & Good Bye! Teil 2

Allseitig vom 30.04.2018 / → Teil 1

Was für eine miese Woche, total zum Sch… zum Schmeißen! Und ich hatte mir das so schön ausgemalt. Sie als geschichtsinteressierte Leser*innen wissen ja bereits, von wem das Kinderfoto stammt, und ich als fremden Kulturen Aufgeschlossener dachte mir, das wird ganz simpel. Ich kralle mir ein Bic-Feuerzeug und fackel dat Ding einfach ab. Dann warte ich, bis das Konterfei sich in kleine Aschefitzelchen verzehrt und die entschweben dann sanft gen Himmel. Auf dass die gequälte Seele, die darin eingefangen ist, in die ewigen Jagdgründe sich schleichen kann.

Ich habe dann aber doch sicherheitshalber meinen guatemaltekischen House-Buddy aus Long Island zu Rate gezogen. Der hat mich nur ausgelacht! Animismus? Das kann ich vergessen, hat der gemeint. Seit alle ein Smartphone mit 10-Megapixel-Dual-Kamera haben, interessiert das überhaupt niemanden mehr. Nicht einmal mehr den ärgsten tungusischen Hardcore-Schamanen. Da solle ich es doch lieber mit Zeitreisen versuchen und das Balg einfach abkrageln.

Puh, da stand ich also. Bleibt nur mehr der Zeilinger, dacht‘ ich mir. Der war dann auch gar nicht so schwer zu erwischen, wie ich befürchtet hatte. Über die Uni Wien kriegt man das schon raus, wie man den beim Wirten abpasst. Und was bekomm‘ ich dann vom Herrn Professor zu hören? Er habe doch an der Quantenteleportation geforscht, das sei schließlich ein anderes Paar Schuhe, lacht mich der aus, außerdem solle ich das nicht so wörtlich nehmen und überhaupt: Zeitreisen – har, har – wenn schon, dann sei doch jetzt Quantenkryptografie der heiße Scheiß. Ich möge doch erst einmal einen Grundkurs in Physik an der Volkshochschule ins Auge fassen, macht sich der über mich lustig und erzählt mir irgendwas von maximal verschränkten Zuständen, und dann kritzelt der wie an’tschechert irgendwelche unverständlichen Vektoren auf die mit Erdäpfelkas versaute Papierserviette.

Ich war echt verzweifelt und auch ein Bisschen ungehalten, ging es doch um ein so hehres Ziel wie die Errettung der Welt vor dem Erzübel, da könnte man doch von einem Nobelpreisträger erwarten, dass der sich ein Bisschen mehr Mühe gibt, als bloß auf einen Mega-Vertrag mit irgendsoeinem Telekom-Riesen zu spekulieren um beknackte E-Mails zu verschlüsseln. Schließlich würde ich mich doch höchstpersönlich und todesmutig zur Verfügung stellen für diese äußerst fragwürdigen Experimente Einsteinscher nichtlokaler spukhafter Fernwirkung – wie das schon klingt – und überhaupt sei er bei allem Respekt für seine Leistungen ein Dampfplauderer, was mir wiederum eine spontane Getränkedusche von professoraler Seite einbrachte. Schade um den guten Most (und mein bestes Hemd). Tja, sieht so aus, als müsste ich Sie heute enttäuschen.

Ach, und ich hatte mir das schon so nett vorgestellt. Den Kindsmord hätt’s dazu nicht einmal gebraucht, ich hätte einfach wie der Marty McFly mit dem DeLorean ein Sprüngerl ins Braunau von 1890 gemacht, das Binkerl g’schnappt, schnell zurück in etwas lichtere Zeiten (vielleicht nicht gerade 2018), gleich einmal ein g’scheites Aptamil-Flascherl hergerichtet, dann wär‘ das schon gegangen. Einfach ordentlich mit Hipp-Gläsern und Kipferln aufpäppeln den kleinen Scheitelträger und viele bunte Pixie-Bücheln vorlesen und, wenn er alt genug ist, mit ausreichend Bravo- und Pornoheftln versorgen, und später dann ab mit ihm auf die Kunstuni. Gar so übel waren doch seine Postkarten auch wieder nicht, und jetzt gibt es doch schließlich Photoshop und Improtheater und Facebook und Heidi Klum und Pornhub und Veggie-Burger und all so was, da wäre er schon auf andere Gedanken gekommen, der kleine Scheißer… hoppala, mir scheint, das entwickelt sich schon wieder in die verkehrte Richtung.

Sei’s drum, immerhin tröstlich ist, dass das wahrscheinlich sowieso alles nichts gebracht hätte. Um 1900 herum gab es vermutlich so viele dissoziativ gestörte, hysterische, zönästhetische, bazillophobe, koprophile (was alles nicht bewiesen ist, bitteschön), narzisstische, megalomane, paranoide (davon können wir doch eher ausgehen), xenophobe, antisemitische (das müssen wir wohl als gesichert erachten) Opfer (oder sagen wir: Prügelknaben) wie den Schicklgruaba-Buam, da hätten die wohl auch einen anderen schreierten Dolm aufgetan. Gab ja eh mehr als genug davon, die’s zu was gebracht haben, sind ja auch noch immer nicht ganz ausgestorben.

Ja mei… ich könnte da posthum, hab ich gedacht, was drehen und wenden, jetzt steh‘ ich da vor Ihnen, werte Leserschaft, mit leeren Händen. Da kann ich nur mehr um Nachsicht bitten und Ihnen demütig ein kleines Video kredenzen, es gibt ja schließlich auch Youtube (und ich weiß jetzt endlich, wofür das gut ist).

AG…

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)

Happy Birthday, Kleines… & Good Bye!

Allseitig vom 20.04.2018 / → Teil 2

Heute habe ich leider sehr wenig Zeit, möchte Ihnen aber trotzdem noch eine Kllleinigkeit posten, ich mach’s diesmal wirklich kurz. Das folgende Foto wurde vor sehr langer Zeit aufgenommen, und die abgebildete Person ist auch schon lange tot. Ich weiß, Tote sollte man/frau/kind ruhen lassen, so heißt es jedenfalls. In diesem Fall kann aber davon ohnehin nicht die Rede sein und diese Figur soll, zumindest was mich betrifft, schließlich in 10 Tagen wieder von der Bühne abtreten.

Dachte mir, ich versuch’s mal mit Schamanismus, ist ja eh schon einerlei im Land der Energetiker#innen. Hilft’s nix, so schadt’s nix. Eine gute Woche lang sollten wir das Buzerl schon aushalten können, dann soll es wieder von uns scheiden dürfen, was mich betrifft für immer. Ich plane seine rituelle Auslöschung. Die Zeit bis dahin ist ein wenig knapp, mal sehen, ob’s hinhaut. Ich hoffe es jedenfalls. Sollte ich selbst bis dahin das Zeitliche segnen, man weiß ja nie ob einem ein Stein auf den Schädel fällt, dann betrachten Sie diese Post als gegenstandslos oder sagen wir für alle Fälle einfach: Am 30. April 2018 möge der kleine Quälgeist ruhen – für immer!

Muss jedenfalls sagen: selten so ein herziges Baby gesehen. Verzagt schaut es drein, über die eine Wange scheinen ihm ein paar Tränen gelaufen zu sein, hat sich vielleicht gefürchtet vor der Kamera. Das waren damals noch ziemlich große Kästen. Oder vielleicht wollte es nicht alleine da sitzen ohne seine Mutter oder seinen kramperten Vater. Wir werden’s wohl nie erfahren.

AG…

(zum Vergrößern ins Bild klicken [gilt heute nur für kleine Bildschirmchen])

Bildquelle: Wikipedia, gemeinfrei (public domain)

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)