Hero of the day: James Veitch

Brains vom 06.08.2018

Halleluja! Dem Himmel sei Dank, endlich eine barmherzige Seele, die einem zeigt, wie mit Spammer#inn#en artgerecht umzugehen ist! Ich versinke in Demut und werde ganz bestimmt nie wieder über Youtube schimpfen.

AG…

Ich muss noch anfügen, dass ich heute den bis jetzt seltsamsten Spam-Kommentar erhalten habe. Anders als in den üblichen Werbeverlinkereien (mehr dazu hier) wird diesmal an mein Mitgefühl appelliert. Ich werde auf ein Youtube-Video verwiesen, das ein Foto eines älteren Herrn zeigt, der angeblich sein gesamtes Hab und Gut verloren hat, dessen Existenz bedroht sei, wie mir der Off-Kommentar versichert. Darunter finden sich Spenden-, na, sagen wir lieber Zahlungsmöglichen via PayPal, Bitcoin und Ethereum. Ich möchte nichts unterstellen, da jede weitere Möglichkeit zur Verifikation fehlt (überdies ist die Kommentarfunktion unter dem Video deaktiviert), aber wenn dass ein Hoax sein sollte, dann ist das tatsächlich ein übler. Ich verlinke das jetzt mal vorsichtshalber nicht, darüber ist wohl noch zu grübeln… die E-Mail-Adresse hätte ich zumindest…

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)

Der übliche Schwachsinn · das Grundversorgungslogbuch · Teil 3

Sommer Spezial vom 01.08.2018 / → Teil 1, → Teil 2

Und weiter geht’s mit unserer Sommerstory. Ich hoffe, die werte Leserschaft verzeiht die kleine Verzögerung, die Westcoast-Posse hat uns ein wenig aufgehalten (was wir nebenbei bemerkt sehr gerne über uns ergehen haben lassen).

Am besten steigen wir gleich in Echtzeit ein und beginnen einfach mit dem letzten Kapitel. Zum heutigen Datum nämlich ist für unsere antragstellende Person der letztmögliche Zeitpunkt für den Einspruch in ihrem Verfahren, um es einmal so zu bezeichnen, ein Termin, den sie ohne mit der Wimper zu zucken verstreichen lässt. Wir haben da ja durchaus in mephistophelischer Weise versucht auf sie einzuwirken, sie zu überreden, doch die kleine Bescheidbeschwerde einzubringen. Das hätte uns sicher ein händereibendes Vergnügen bereitet.

Doch sie will nicht. Hat keine Lust. Sie befindet sich gewissermaßen wieder im fröhlichen Prekariat und sieht keinen rechten Sinn mehr darin, bürokratische Gratisarbeit zu verrichten, den Hobbyjuristen für schlampige Behörden zu spielen. Der Outcome solcher Bemühung sei – wenn überhaupt gegeben – ohnedies dermaßen mickrig, dass der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis stehe. Nun, gut. Wir respektieren ihre Haltung in dieser Sache selbstverständlich.

Ach ja, ich bin Ihnen doch tatsächlich schuldig geblieben zu verraten, um welchen Antrag es sich denn überhaupt handelt. Es geht um die österreichische Variante von Hartz 4 – Hartz 5.0, könnte man/frau/kind vielleicht spöttisch dazu sagen – oder, wie das Ganze bekanntermaßen heißt, die sogenannte bedarfsorientierte Mindestsicherung.

Das wär’s jewesen für heute, ich muss schon wieder weg, die See ruft ;). Demnächst werden wir versuchen, uns den ganzen Schlamassel einmal näher anzusehen.

AG…

 

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Frau Márkos (vormals Monsieur O)

Künstlert und schriftstellert (zumindest laut Statistik Austria)